DCA-Rechner für Rohstoffe
Mach einen Backtest historischer Renditen oder prognostiziere die künftige Performance von Dollar-Cost-Averaging in Rohstoffe.
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Kostenbasis zum Spotpreis
Jeder geplante Kauf wandelt einen festen Dollarbetrag zum Spot-Schlusskurs des jeweiligen Tages in Unzen um. Der dollargewichtete Durchschnitt spiegelt wider, was du im Verlauf des Zeitplans tatsächlich pro Unze bezahlt hast.
- 01Die Kurse sind Spot-Äquivalente fortlaufender Front-Month-Futures von Yahoo Finance (GC=F für Gold, SI=F für Silber).
- 02Bruchteilsunzen sind erlaubt. ETFs wie GLD und SLV bieten in der Praxis einen anteiligen Zugang.
- 03Keine Kosten für Lagerung, Versicherung oder Spread. Physische Barren kosten in der Anschaffung typischerweise 2–8% über dem Spotpreis und verursachen laufende Lagerkosten, wenn du sie nicht selbst verwahrst.
- 04Die Beiträge sind in nominalen USD konstant. Rohstoffe werden oft als Inflationsschutz gehalten, aber der Rechner nimmt keine reale Anpassung vor.
- 05Die Spot-Daten werden direkt verwendet. Futures-Kontrakte haben eine Rollrendite (Contango/Backwardation), die hier nicht modelliert wird.
- 01Gold und Silber haben langfristig niedrigere reale Renditen erzielt als Aktien. Rohstoffe sind typischerweise eine Portfolioabsicherung, kein zentraler Motor für den Vermögensaufbau.
- 02ETFs wie GLD/SLV erheben eine jährliche Kostenquote von ~0.5%, die sich zulasten der ausgewiesenen Rendite aufsummiert — im Backtest nicht berücksichtigt.
- 03Physisches Eigentum hat Reibungsverluste (Aufschläge, Lagerung, Versicherung, Diebstahlrisiko), die finanzielle Backtests nicht zeigen können.
- 04Industrierohstoffe (Öl, Kupfer, Erdgas) unterliegen Rollkosten, die die Rendite dominieren können — es werden nur Edelmetalle angeboten, um das Modell ehrlich zu halten.
Kann ich DCA in physisches Gold machen oder nur in ETFs?
Du kannst DCA in beides machen. Der Backtest verwendet Spotpreise, die die Renditen von ETFs (abzüglich der Kostenquote) besser abbilden als physische Barren (die einen Aufschlag von 2–8% über dem Spotpreis plus Lagerung mit sich bringen). Für DCA mit langem Horizont ist ein gebührengünstiger ETF wie GLD oder IAU meist die einfachste Umsetzung.
Ist Gold ein gutes DCA-Asset?
Historisch hat Gold über Zeitfenster von mehreren Jahrzehnten mit der Inflation Schritt gehalten, aber schlechter abgeschnitten als breite Aktien. Es verdient seinen Platz in einem Portfolio als Absicherung gegen Währungsentwertung und Aktien-Drawdowns, nicht als Wachstumsmotor. Eine kleine DCA-Allokation (5–15%) ist üblicher als eine reine Gold-Strategie.
Warum ist die CAGR von Gold niedriger als die des S&P 500?
Gold erzeugt keine Cashflows. Seine Rendite ergibt sich allein aus Angebot, Nachfrage und der Positionierung der Anleger. Aktien verzinsen Dividenden und reinvestierte Gewinne zusätzlich zu den Kursgewinnen, weshalb breite Aktienindizes über Zeitfenster von 20+ Jahren typischerweise die Rohstoffe schlagen.
Sollte ich DCA in Öl oder Erdgas machen?
Energierohstoffe haben gravierende Rollkosten. Ein Long-ETF auf Öl-Futures (USO ist das berühmte Beispiel) kann über mehrjährige Zeiträume Geld verlieren, selbst wenn der Spotpreis steigt, weil das Rollen auslaufender Kontrakte teuer ist. Dieser Rechner unterstützt nur Gold und Silber, um diese Falle zu vermeiden.
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