Wie oft solltest du Dollar-Cost-Averaging betreiben?
Wöchentliche, 14-tägliche und monatliche Pläne, gerechnet auf denselben 10 Jahren echter Tagesschlusskurse mit derselben Gesamteinzahlung. Die Tabelle unten ist die ganze Antwort — und sie fällt kleiner aus, als die meisten erwarten.
Gleiches Geld, drei Rhythmen — SPY
$1,200 pro Jahr in SPY über 10 Jahre (Aug 2016 → Jul 2026), aufgeteilt in $23.08 wöchentlich, $46.15 14-täglich oder $100 monatlich. Echte Tagesschlusskurse, keine Gebühren modelliert.
Gleiches Geld, drei Rhythmen — BTC
$1,200 pro Jahr in BTC über 10 Jahre (Aug 2016 → Aug 2026), aufgeteilt in $23.08 wöchentlich, $46.15 14-täglich oder $100 monatlich. Echte Tagesschlusskurse, keine Gebühren modelliert.
Über 10 Jahre betrug der Abstand zwischen bestem und schlechtestem Rhythmus bei SPY 1.0 Prozentpunkte — bei BTC war er ähnlich klein. Der Rhythmus ist ein Rundungsfehler; ob du den Plan automatisierst, ist das ganze Spiel.
Daten bis Jul 2026, wöchentlich aktualisiert.
Warum der Rhythmus kaum eine Rolle spielt
Dollar-Cost-Averaging funktioniert, indem es Käufe über die Zeit verteilt, damit kein einzelner Tageskurs dein Ergebnis bestimmt. Wer 12+ Mal im Jahr kauft, hat fast den gesamten Streuungsvorteil bereits eingesammelt — der Wechsel von monatlich auf wöchentlich vervierfacht die Zahl der Käufe, verändert den durchschnittlichen Kaufkurs aber nur um Bruchteile eines Prozents, weil die Kurse benachbarter Wochen stark korreliert sind.
Was sich mit der Frequenz sehr wohl ändert, ist die Reibung: Mehr Käufe bedeuten mehr Ordergebühren (wo es sie gibt), mehr Überweisungen und mehr Gelegenheiten, am Plan herumzuspielen. Berechnet dein Broker Gebühren pro Transaktion, hält monatlich die Kosten am niedrigsten; sind Käufe kostenlos und automatisch, nimm den Rhythmus, der zu deinem Zahltag passt.
Spielt der Tag im Monat eine Rolle?
Nein — und das ist messbar. Gehälter kommen meist zum Monatsende, also kaufen viele Anleger am Monatsersten; andere schwören auf Dips zur Monatsmitte. Über lange Fenster landen Pläne zum Monatsanfang, zur Monatsmitte und zum letzten Handelstag im Rauschen beieinander — aus demselben Grund, aus dem der Rhythmus kaum zählt: Die Tageskurse innerhalb eines Monats sind zu stark korreliert, als dass der Termin einen Unterschied machte.
Die praktische Regel, die diese Daten stützen: Lege den Kauf auf den Tag nach deinem Gehaltseingang, automatisiere ihn bei deinem Broker oder deiner Börse, und denk nicht mehr darüber nach. Jede Stunde Kalender-Optimierung ist eine Stunde, die nicht in die zwei Entscheidungen fließt, die Ergebnisse wirklich bewegen — wie viel du einzahlst und ob du im Drawdown weitermachst.
FAQ
In der Praxis: so oft, wie dein Geld eingeht — monatlich passt zu den meisten Gehältern. Auf 10 Jahren echter Marktdaten enden wöchentliche, 14-tägliche und monatliche Pläne mit derselben Jahressumme innerhalb von etwa einem Prozentpunkt; wähle den Rhythmus also nach Komfort und Gebühren, nicht nach Rendite.
Der Renditeunterschied ist auf langen Fenstern vernachlässigbar — unsere 10-Jahres-Backtests oben zeigen die Spanne. Wöchentliche Käufe glätten die Volatilität minimal weiter, vervierfachen aber die Zahl der Transaktionen; monatlich ist der Standard, der Gebühren und Aufwand minimiert. Verlangt deine Börse keine Gebühren, ist beides in Ordnung.
Einen verlässlich besten Tag gibt es nicht. Backtests von Plänen zum Monatsanfang, zur Monatsmitte und zum Monatsende landen auf breiten Indizes im Rauschen beieinander. Nimm den Tag, nachdem dein Gehalt eingegangen ist — dann konkurriert der Plan nie mit deinen Ausgaben.
Den Rhythmus mitten im Crash zu ändern, ist Market-Timing in Verkleidung. Wenn du in Drawdowns mehr Exposure willst, ist das ehrliche Werkzeug die Sparrate, vorab per Regel festgelegt (zum Beispiel +50%, solange das Asset 30% unter seinem Hoch notiert) — nicht spontane Extra-Käufe, die dein zukünftiges Ich womöglich nicht wiederholt.
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Empfehlungslinks unterstützen die Seite und beeinflussen die Berechnungen nie. Verfügbarkeit je nach Land unterschiedlich — prüfe deine lokalen Vorschriften.